101 Interstellar

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Matthew McConaughey, Anne Hathaway und Christopher Nolan, na das muss doch was Gutes werden. Diese Meinung geisterte schon Wochen vor dem Kinostart von „Interstellar“ durch sämtliche Medien. Doch nur im Lichtspielhaus bekommt ihr die wirklich wahre Filmanalyse. Sascha und Matthias knöpfen sich das sogenannte Meisterwerk richtig vor und untersuchen für euch, ob die Besetzung, ein Score von Hans Zimmer und ein begnadeter Regisseur ausreichen um eine mehr als merkwürdige Story auszugleichen. Dabei setzen sich die beiden auch mit dem bekannten Problem der Logik-Löcher im Zusammenhang mit Zeitreise-Geschichten auseinander. Wieviele PowerSterne „Interstellar“ abräumen kann, was Tim Wieses Muskeln mit der ganzen Sache zu tun haben und warum ein gewisser Doctor diesem Film gut tun würde, erfahrt ihr nur im Lichtspielhaus.

PowerSterne 1 – 10:

Sascha: 6,5

Matthias: 7,5

Podcast-Getränk des Tages: Rattlesnake Red Ale

 

101 Interstellar

Ein Gedanke zu “101 Interstellar

  1. Hi Leute,

    seid ihr in etwas in Basherlaune gewesen? Mir war schon klar, dass der Film euch nicht soooo mega gefallen wird, aber ihr wart schon sehr hart… aber ihr seit ja auch der härteste alles Filmpodcasts.

    Ich gehe etwas mehr auf den Film ein, gebe hier schon mal einen SPOILER-ALERT raus, ohne zu spoilern, kann ich meine Meinung zum Film nicht so genau sagen …
    Mein Fazit gleich zu Beginn, wer wirklich keine Spoiler lesen will, kann danach ja einfach nicht mehr weiterlesen. Ich schreib auch in diesem Kommentar sehr, sehr viel. Wahrscheinlich wird das Meiste niemanden interessieren, aber vielleicht interessiert es ja ein paar. Wo sind eigentlich meine Mitstreiterkommentatoren? Der ominöse Jörg? Der Robert? Wo sind sie??? Naja egal. Los gehts.

    Fazit:
    Also ich finde den Film überragend, ich habe ihn sogar zweimal im Kino gesehen. Klar haben wir ein paar Fehler, aber die gibts ja bei jedem Film und klar wird ein Nolanfilm viel zu viel gehyped. Irgendwie hat er sich den Hype aber auch verdient. Hat ja schließlich auch die Batman-Trilogie, Inception, Memento und The Prestige gemacht. Da erwartet man auch viel und meiner Meinung nach hat er alle Erwartungen erfüllt. Wenn man Inception genau analysiert fallen einem auch lauter Fehler auf und die Actionszenen von The Dark Knight sind bei genauer Betrachtung auch total falsch … aber ich lasse mich immer auf die Story und den Film und störe mich nicht an solchen Dingen.

    Wie immer gehe ich auch auf die einzelnen Bestandteile des Film ein.

    Story:
    @Matthias: Für die Story kann Nolan auch was, weil er zusammen mit seinem Bruder das Drehbuch geschrieben hat. Wir ihr schon gesagt habt, werden alle Charaktere super eingeführt und einige bleiben sehr eindimensional. Der Typ mit dem Bart (Doyle)zum Beispiel … der ist wirklich nur einer mit ner roten Uniform. Romilly fand ich garned sooo unwichtig, klar er stirbt auch und am Ende überleben natürlich ein Mann und eine Frau aber naja muss halt auch sein. Habe schon von einigen vor dem Film gehört, dass Cooper falsch besetzt ist und Matthew McConaughey nicht wirklich in die Rolle des Astronauten passt, aber ich fand die Rolle gut besetzt. Klar wird McConaughey extremst gehyped, spätestens seid True Detective. Aber in The Wolf of Wall Street war er auch super, den könntet ihr doch auch mal besprechen im großen Scorsesse-cast.
    Ich kenne Donald wirklich nur aus Hinterm Mond gleich Links und nicht aus Dexter :-D.
    Das Thema mit der Liebe hätte man auch etwas dezenter einbringen können, das war schon sehr Hollywood. Ok und, dass er natürlich der beste Pilot der NASA is … Hollywood eben. Obwohl mich hier auch die englische Originalfassung interessieren würde, oft ist es wirklich so, dass in der deutschen Version noch einmal alles sehr überspitzt erklärt wird, damit es auch wirklich der letzte Depp kapiert. Typisches Blockbusterproblem, die müssen einfach jedem gefallen. Da muss man dann leider ein paar Abstriche in der Story machen. Memento hatte ja eine etwas verschicktere Story und viele haben den Film nicht wirklich verstanden. Mich hat die Story von Interstellar gefesselt und ich habe mich nie im Kino gelangweilt. Ich fand den Film beim zweiten mal sehen sogar noch kurzweiliger, weil man sich auf bestimmte Passagen noch mehr freut.
    RED SPOILER ALERT
    Zum Ende: Ich fand das Ende wirklich gut, ich habe im ersten Moment damit gerechnet, dass Cooper den Heldentod stirbt (ähnl. George Clooney in Gravity), ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich im schwarzen Loch weitergeht und fast alles aufgelöst wird.
    Hab grad noch einen Artikel über die Wissenschaft von Interstellar gelesen und vieles wurde hier als totaler Blödsinn beschimpft, aber hier kann sich die Wissenschaft ruhig der Story unterordnen. Man muss nicht immer alles logisch und wissenschaftlich erklären … dann würden wir nur noch Dokumentationen schauen, obwohl die ja auch alle gefaked sind.
    Gravitationsformel:
    Ich habe das mit der Formel und den Raumschiff auf der Erde so verstanden: Wenn die Gravitationsformel auf der Erde entschlüsselt werden kann, dann können die Menschen mit diesem NASA-90Grad-Raumschiff von der Erde fliehen. Die Nasa hat diese Raumschiff gebaut, weil Raketen einen großen Nachteil haben und zwar, dass sie eine Nutzlast von wenigen Prozent haben. Das meiste ist einfach nur Treibstoff. Flugzeuge haben eine viel höhere Nutzlast, können aber noch nicht im Weltraum fliegen. Die Rakete wird auch abgeworfen, man kann also nicht mit ihr zu Erde zurückkehren (den Weltraumschrott habt ihr ja bereits erwähnt) Das 90Grad-Raumschiff könnte also eine Art Transporter sein, mit dem man viele Menschen ins All befördern kann und dann wieder auf der Erde landen kann und die nächste „Ladung“ Menschen mitnehmen kann. Raketen würden sich hier nicht anbieten, weil der Energieverbrauch einfach viel zu hoch ist und man nur eine Handvoll Menschen auf einmal transportieren kann. Mit der Formel kann man vielleicht das 90Grad Raumschiff so optimieren, dass es anständig abheben kann. 90Grad gedreht, weil es vielleicht nicht senkrecht startet, sondern horizontal wie ein Flugzeug. So habe ich das verstanden, belehrt mich eines besseren.

    Bild und Kamera
    Die Kamera fand ich Nolantypisch und super. Schöne Totalen, perfekt für das IMAX-Format. Schaut euch mal ein paar Behind-the-Scenes-Clips an. Nolan hat sehr viel auf SpecialEffects und CGI verzichtet und lieber die ganzen Sachen nachgebaut … (https://www.youtube.com/watch?v=6Ezewuv0xv4&spfreload=10) Das mag ich an seinen Filmen. Es ist fast alles real gefilmt und fühlt sich daher auch so real an.
    NERD-ALERT
    4K ist umgangssprachlich die vierfache FullHD-Auflösung. Eigentlich muss man aber noch zwischen Cinema 4K und UHD (UltraHD) unterscheiden. UHD ist wirklich das vierfache FullHD (1920×2 + 1080×2= 3840×2160). Cinema 4K hat eine Auflösung von 4096 × 2304 Pixel. Nolan hat den Großteil des Films (wie schon bei The Dark Knight, The Dark Knight Rises und Inception) im IMAX-Format gedreht, in speziellen Kinos (Deutschland hat leider kein richtiges IMAX mehr, soweit ich weiß) kann man den Film im Originalformat sehen. Das Original IMAX Format ist fast quadratisch. Bei der BluRay-Version von The Dark Knight springt auch das Bildformat zwischen 16/9 (beschnittenes IMAX) und Cinemascope. In einem früheren Podcast habe ich das schon mit einem Screenshot erklärt. BTW einer IMAX-Filmrolle wiegt ca 80kg. Glaub Interstellar braucht drei oder so. 3D wäre dann das doppelte. Vielleicht gibt es daher kein 3D 😀 Ich glaube aber mal gelesen zu haben, dass Nolan kein 3D Fan ist.
    Ihr habt wahrscheinlich keinen Unterschied zum normalen Kino gesehen, weil ihr nicht nah genug an der Leinwand wart. Unsere Augen können ab einer bestimmten Entfernung keine Details mehr so genau auflösen, 4K kann dann auch aussehen wie 2,7K oder sogar FullHD. Habe mal gelesen, dass man bei einem 4K-Kino fast in der 6. Reihe sitzen müsste, um wirklich alle Details wahrnehmen zu können. Kommt natürlich auch auf den 4K-Projektor an.
    Bei uns in Ulm läuft der Film leider nicht in 4K. In den großen Kinos Dietrich und Xinedome gibt es leider nur 2K und ich war leider ab und zu sehr enttäuscht von der Bildqualität. Bei einigen Szenen sah das Bild richtig matschig und unscharf aus. Habe dann meinen Bruder gefragt, ob ihm auch etwas auffällt und ihm ist es auch aufgefallen, es liegt also nicht unbedingt an meinem kritischen Auge. Ich weiß jetzt leider nicht genau, ob genau die nicht IMAX-Szenen so schlecht waren oder auch IMAX-Szenen.

    Musik/Ton
    Die Soundeffekte waren erstklassig (hier noch ein Link zum Sound von Interstellar https://vimeo.com/112098660 sehr interessant, wie das alles gemacht wird).
    Fand den Soundtrack auch überragend und hat den Film enorm unterstützt. So wünsche ich mir das. Musik und Soundeffekte haben sich sehr schön unterstützt und sind oft nahtlos ineinander übergegangen.

    Nochmal ein kleines Fazit. Bis auf ein paar Ungereimtheiten und Gefühlsduseleien ist der Film spitze. Das Ende muss man mögen. Es ist meiner Meinung nach aber auch mutig. Super Film insgesamt!

    Zur Frage:
    Ich musste mich tatsächlich durch einige Bierbrauerforen suchen. Ja es gibt wirklich Leute, die sich daheim in ihrer Badewanne Bier brauchen … gibt auch ein paar Rezepte.
    Anscheinend ist die Gerste (Special Malt) verantwortlich für den speziellen Rotton des RedAle. Die Gerste wird geröstet und dadurch entsteht das dann irgendwie. RedAle wird auch nur das RedAle aus Irland genannt, in vielen anderen Ländern heißt das dann AmberAle. Wie immer alle Angaben ohne Gewähr.

    Noch zu den Trailern, fand den Jurassic World Trailer etwas affig 😀 Weißer Hai und Wasserdinosaurier … das ist ja wirklich wie Tornandosharks 😀
    Staaaar Waars … irgendwie kagge, dass der Trailer 1 Jahr vor dem Film kommt … Trailer war super und es hat sich tatsächlich etwas nach StarWars angefühlt.

    Bis dann
    Josef

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