99 Sin City 2: A dame to kill for

Der sündhafteste aller Podcasts präsentiert euch dieses mal „Sin City 2: A dame to kill for“, die Fortsetzung des schwarz-weiß Klassikers aus dem Jahr 2005. Wieder erzählen uns Frank Miller und Robert Rodriguez drei Geschichten von den düsteren Straßen Sin Citys. Verbrecher, Prostituierte und korrupte Gesetzeshüter stehen auch diesmal wieder im Zentrum dieser modernen Interpretation des klassischen Film-Noir-Genres. Sascha und Matthias klären für euch, ob sich die Wartezeit von neun Jahren gelohnt hat, ob Jessica Alba die Jobbeschreibung falsch verstanden hat und warum Eva Green an Mops-Inflation leidet.

PowerSterne 1- 10:

Sascha: 6

Matthias: 5,5

Podcast-Getränk des Tages: Fiete’s Möwenschiß

 

99 Sin City 2: A dame to kill for

Ein Gedanke zu „99 Sin City 2: A dame to kill for

  1. Hi Leute,

    hab auch SinCity gesehen und bin auch etwas enttäuscht vom 2. Teil. Mir gehts ähnlich wie bei 300, der 1. war einfach so überragend, dass man sehr hohe Erwartungen an den 2. Teil hat.
    Fand die Story auch etwas lustlos, das Episodenhafte wurde nicht so gut umgesetzt, wie beim 1. Teil.
    Die Optik war natürlich super, der Schwarz-Weiß ColorKey (bestimmte Farben noch sichtbar) hat immer noch eine gewissen Faszination, obwohl der Look schon von vielen imitiert wurde.
    Würde sagen „Nice to see“ aber mehr auch nicht. Auf DVD kann man sich den ruhig anschauen.

    Mandel gehört als Steinfrucht zu den Schließfrüchten.
    Nüsse gehören auch zu den Schließfrüchten.

    Zur Frage:
    Schwarz-Weiß (S/W) hat einen so besonderen Look, weil es heutzutage weniger eingesetzt wird. Früher war man durch das Medium S/W-Film an S/W gebunden, man hatte keine andere Wahl.
    Dadurch musste man viel Wert auf die richtige Beleuchtung und Motivwahl legen. Man leuchtet einen S/W-Film anders aus, als einen Farbfilm. Die früheren Kameramänner und Oberbeleuchter waren Genies. Sie mussten praktisch die Farbwelt im Kopf in S/W umbauen und dem entsprechend einleuchten und ohne das Ergebnis sofort zu sehen (kein digital).
    Ok zum Eigentlichen, wir selber sehen in Farbe, daher S/W eine besondere Bedeutung. Es sieht von Natur aus anders aus, ein Bild wird auf das Wesentliche reduziert. Man nimmt eher Formen und Linien wahr. Die Farben lenken nicht mehr ab. Dadurch wirkt das eigentliche Motiv so stark.
    Bei SinCity kommt jetzt noch der sehr starke Kontrast hinzu, es gibt hier ja fast kein Grau, sondern eher reines Schwarz und reines Weiß (Schwarz, Weiß und Grau gehört laut Wikipedia zu den unbunten Farben – lustiger Begriff). Das wirkt für mich noch reduzierter. Es geht praktisch nur noch um das Motiv und die Story.

    Leider hat S/W auch eine negative Seite. Vieles sieht einfach gut aus in S/W. Oft ist es ja so – man macht ein mittelmässiges Bild wandelt es in S/W und plötzlich hat man ein gutes Bild. Ein beliebtes Instrument von Absolventen einer Filmschule … wenn es S/W ist, dann muss es Kunst sein. Jetzt bin ich böse, sorry.

    Thats all Folks

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