123 Batman v Superman: Dawn of Justice

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Batman v Superman – Sascha v Matthias: Epischer ging es im Lichtspielhaus noch nie zu! Die beiden liefern sich einen Schlagabtausch um die wirklich wahre Meinung zu „Batman v Superman – Dawn of Justice“. Dabei nehmen sie es mit dem gesamten Internet auf, dass Zack Synder unterstellt mit dem neusten Teil aus dem DC Extended Universe viele Fanzherzen gebrochen zu haben. Im Lichtspielhaus hat allerdings auch einge Goldnuggets in den dunklen Straßen Gothams ausfindig gemacht und erklärt euch, weshalb Ben Affleck und Henry Cavill definitiv einen Platz unter euren Lieblingsfilmhelden verdienen.

PowerSterne 1 – 10:

Sascha: 5

Matthias: 7

Podcast-Getränk des Tages: Bowmore Islay Single Malt Scotch Whisky (12 Jahre)

 

123 Batman v Superman: Dawn of Justice (mp3 download)

Ein Gedanke zu “123 Batman v Superman: Dawn of Justice

  1. Hab mir auch Batman vs. Superman angeschaut. Bin ja eher der Batmanfan, Superman hat mich noch nie so von den Socken gehauen. Die Serie in den 90igern war ganz nett, hat man aber auch nur so nebenher geschaut, weil nichts anderes kam. Batman wurde für mich so richtig mit den Nolanfilmen interessant und The Dark Knight gehört immer noch zu einem meiner Lieblingsfilme. Batman vs. Superman versprach viel und konnte dann kaum etwas einhalten. Kann so ziemlich alle Punkte unterstreichen, die ihr genannt hattet. Es stimmt, wir müssen nicht schon wieder sehen, was mit den Eltern von Wayne passiert ist. Aber man muss ja die 2,5h voll bekommen. Irgendwie nimmt der Film sich viel zu ernst. Mir kommt es vor, als müsste man sich so weit wie möglich von Marvel distanzieren, wie es nur geht. Die Marvelfilme haben ja immer so ein kleines Augenzwinkern dabei, bei DC setzt man auf brutalen Ernst und die sogenannte Epicness (Ernste Blicke zum Himmel, mit einem leichten Dolly-In, etc.), leider aber irgendwie ohne Erfolg. Irgendetwas fehlt … und meiner Meinung nach ist es auch die Story, gehe da gleich noch drauf ein.
    Man muss auf keinen Fall alles von Marvel nachmachen, die haben auch einfach nur eine Erfolgsformel für sich entdeckt und melken die jetzt bis zum geht nicht mehr, sieht man ja an Deadpool, jeder Mittelklasse- und Unterklasse-Superheld muss jetzt einen eigenen Film bekommen. Ich könnte mich jetzt wieder über Deadpool aufregen, aber das habe ich ja bereits, da sollte man lieber GreenLantern 2 machen anstatt Deadpool 2. Dann kann man alle Helden noch in mehreren Gesamtfilmen miteinander oder gegeneinander kämpfen lassen und die Massen strömen ins Kino. Ich glaube nicht, dass man erst jeden Superheld von DC mit einem eigenen Film einführen muss, damit man auch mitfiebert. Ich glaube aber, dass man Dawn of Justice überladen hat. Man hat wirklich versucht, jeden DC-Helden zu verpacken. Sascha hat schon recht, der Arme Drehbuchschreiber … warum konzentriert man sich nicht einfach auf das Wesentliche – Batman vs. Superman. Die Story passt einfach nicht zum Filmtitel und was man sich erhofft hat, ok Dawn of Justice wird ja aufgegriffen, aber warum nicht zwei Filme daraus machen, Batman vs. Supern und als zweiten Teil Dawn of Justice.
    Bei der Versöhnung musste ich so lachen, konnte nicht glauben, dass die das Ernst meinen.
    Zur Frage mit den Comicverfilmungen: Wie lange das noch gut geht, kann ich nicht sagen. Seit ein paar Jahren wird ja schon gesagt, dass Hollywood so (nur noch Prequels und Sequenz und Superheldfilme) nicht mehr weitermachen kann, aber anscheinend geht es ja doch. Es werden die immer gleichen Ideen immer gleich verwurstet, geremixed, man setzt auf Altbekanntes im neuen Gewand. Die Filme haben eine immer geringere Halbwertszeit, nichts ist mehr für die Ewigkeit, man schaut nur nach vielen Zuschauern und den schnellen Gewinnen. Aber es passt ja auch zum Publikum, wer schaut denn die Superheldenfilme? Es sind wahrscheinlich die ganzen jüngeren Leute, es sind die Youtube-Jünger, die einfach nur neues Material haben wollen, der Film bekommt einen Like und dann will ich aber schon den nächsten sehen. Komisch, dass Batman vs. Superman dann doch so lang ist, die Aufmerksamkeitsspanne von den meisten Menschen reicht ja überhaupt nicht mehr so lang, die Hälfte ist bestimmt schon bei meinem Kommentar nach dem ersten Absatz ausgestiegen, weil es zu viel zum Lesen ist. Aber wahrscheinlich ist man im Kino einfach noch gefesselter (weniger vom Film, sondern von der Situation im Kino), weil es um einen Dunkel ist und man ja schließlich bezahlt hat, da bleibt man eben sitzen, zur Not liked man halt direkt im Kino. Das heißt in Zukunft werden wir noch mehr Superheldenfilme sehen … bis einfach keiner mehr reingeht.
    Ich wollte eigentlich die Frage mit Jessica Jones mit der neuen Frage verbinden, habe aber dann mittendrin bemerkt, dass es totaler Stuss ist, was ich schreibe. Habe irgendwie gedacht, dass Jessica Jones keine Superheldin ist, aber dem ist ja nicht so. Habe die Serie auch noch nicht gesehen und habe daher Null Ahnung davon, da ich meinen Serienkonsum auf ein Minimum halte, sonst kommt man ja zu überhaupt nichts mehr. Kann deswegen bei der Beliebtheit von Jessica Jones nur spekulieren. Ich gehe jetzt mal vom banalsten aus, sie ist eine Frau und wie wir wissen, feiert das Internet und die Zocker Frauen in Filmen oder Spielen sehr ab. Das klingt jetzt echt blöd, aber könnt ihr euch an die Jubelschreie bei der Vorstellung von Fallout 4 erinnern, Bethesda hat angekündigt, dass man eine Frau sein kann und der Saal gibt tosenden Applaus. Und bei fast jedem LetsPlay Video von Fallout sehe ich, dass man mit einer Frau spielt. Ist ja schon seit Jahren bei den Gamern im Trend und vielleicht auch jetzt bei den Serien angekommen. Warum man gerne mit einer Frau spielt, kann ich aber nicht sagen, vielleicht schaut man ihr beim Zocken gerne auf den Hintern, obwohl das ja beim Ego-Shooter schlecht geht. Ich kann die Frage leider nicht so gut beantworten wie ich es gerne täte …
    Noch einmal zum Film und der Situation von Hollywood.
    Ich frage mich schon länger wo die wirklich eindrucksvollen und langlebigen Filme sind, Indiana Jones, Star Wars, BladeRunner, Terminator, um nur ein paar zu nennen. Die Filme müssen auch nicht immer in den 80igern oder 90igern gemacht worden sein um gut zu sein, siehe Inception. Man muss glaube ich seinen Blick mehr auf die Nebenschauplätze lenken, eher Indifilme anschauen, die nicht so bekannten Sachen. Ich glaube hier passiert noch etwas. Assassins Creed kommt ja dieses Jahr auch ins Kino, ist mal nichts mit Superhelden und die ersten Teile auf der Xbox waren ja auch ganz cool
    Mein Fazit zu Batman vs. Superman. Wartet bis es ihn auf BluRay gibt, aber dann nicht kaufen, sondern nur ausleihen, für mehr lohnt es sich nicht. Ich habe echt keine Ahnung was Zack Snyder da gemacht hat, der Mann der Watchmen und 300 gemacht hat. Er weiß ja an sich wie man Superheldenfilme macht und nicht nur Einzelsuperheldenfilme sondern auch mit Gruppen (Watchmen). Hier ist einiges schief gelaufen.

    So das wars, hoffe man versteht ungefähr was ich meine.

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